Deutschlands längste Nummer-1 Hits

Deutschlands längste Nummer-1 Hits
Die Nummer-Eins Hits der deutschen Single Charts werden wöchentlich von von der GfK Entertainment (früher "Media Control") für den Bundesverband Musikindustrie ermittelt. Ausschlaggebend sind hierfür die Verkaufszahlen und Umsätze.

Die älteren Semester unter uns möglich sich sicherlich noch an Ohrwürmer wie den lachenden Vagabunden oder Freddy Quinns "Junge, komm bald wieder" erinnern. Mit Rag'n'Bone Man und Lady Gaga sind aber auch 2 Interpreten dieses Jahrhunderts mit unter den Top 22. Anders als bei den meistverkauften Musikalben gibt es in den Single-Charts eine regelrechte Vielfalt an Interpreten.

PlatzTitelInterpretJahrAuf Platz 1
1Rivers of BabylonBoney M.197817 Wochen
2Verdammt, ich lieb' dichMatthias Reim199016 Wochen
3A Song of JoyMiguel Ríos197115 Wochen
4ButterflyDanyel Gérard197115 Wochen
5WheelsBilly Vaughn196114 Wochen
6Junge, komm bald wiederFreddy Quinn196314 Wochen
7I'd Love You to Want MeLobo1973-197414 Wochen
8Dragostea din teiO-Zone200414 Wochen
9Banana Boat SongHarry Belafonte195713 Wochen
10River Kwai MarchMitch Miller195813 Wochen
11Paloma BlancaGeorge Baker Selection197513 Wochen
12Das BootU96199213 Wochen
13Time to Say GoodbyeAndrea Bocelli & Sarah Brightman199713 Wochen
14My Heart Will Go OnCeline Dion199813 Wochen
15Poker FaceLady Gaga200913 Wochen
16Il SilenzioNini Rosso196512 Wochen
17Daddy CoolBoney M.197612 Wochen
18Sweat (A La La La La Long)Inner Circle199212 Wochen
19Somewhere Over The RainbowIsrael Kamakawiwo'ole201012 Wochen
20HumanRag'n'Bone Man201612 Wochen
21Der lachende VagabundFred Bertelmann195811 Wochen
22RamonaBlue Diamonds196111 Wochen

So wird gezählt

Ursprünglich umfasste diese Liste nur 50 Positionen. Im Jahr 1980 wurde sie auf 75 erweitert und seit 1989 sind es die offiziellen Top 100 Charts. Die Wertung erfolgt nach Verkaufszahlen, die von rund 2800 Händlern in Deutschland regelmäßig gemeldet werden. Nach Angaben der GfK sind dies über 90% des deutschen Musikmarktes. Der hierfür betriebene Aufwand ist enorm, denn es werden nicht einfach die von den Händlern eingekauften Stückzahlen gezählt, sondern tatsächlich die einzelnen Verkäufe an Endkunden, die bis hin zur Uhrzeit auf dem Kassenbon erfasst werden. Seit 2007 umfassen diese Zahlen zusätzlich die digitalen Downloads und seit 2014 sogar gestreamte Musik bei Online-Anbietern.

Singles - keine Alben

Erfasst werden für diese Auswertung übrigens die reinen Verkäufe von Maxi-Singles im Plattenladen. Um in die Single-Charts einzufließen, dürfen sie nicht mehr als 5 Tracks haben und nicht länger als 23 Minuten sein. Remixe werden nicht gewertet. Es zählen also wirklich die Singles und nicht etwa jeder einzelne Track auf ganzen Alben. Das gleiche gilt auch für das Online-Geschäft, wo der Ansatz von Singles heute noch wirklich eine große Rolle spielt.

Foto: pixel.la/Pix (CC0)